Durch die beigefügten Zeugnisse, Bescheinigungen und ggf. Referenzen belegen Sie die in Ihren Unterlagen aufgeführten Qualifikationen und beschriebenen Erfolge. Ihnen kommt eine wichtige Rolle bei der Entscheidung zu, ob Sie ein Personalentscheider zum Vorstellungsgespräch einlädt. Stimmt das Bild, was Sie selbst von sich beschrieben haben mit den Aussagen in den Zeugnissen überein?
Zeugnisse/Bescheinigungen
Alle wichtigen Zeugnisse (Schulabschlusszeugnis, Ausbildungszeugnis, Diplomzeugnis, Arbeitszeugnisse, etc.) gehören in Kopie zu Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen. Auch Fortbildungen, die für die angestrebte Position relevant sind, sollten Sie beifügen.
Reihenfolge: gegenchronologisch, zuerst also die aktuellen Zeugnisse.
Übersicht: Haben Sie mehr als fünf Anlagen, sollten Sie auf einem separaten Blatt ein Inhaltsverzeichnis hinzufügen.
Wählen Sie neben Ihren Arbeitszeugnissen nur solche Anlagen aus, die für die angestrebte Position relevant sind.
Je höher Sie qualifiziert sind, desto weniger zählen Zeugnisse, sondern persönliche Referenzen. In Vorbereitung sollten jedoch auch diese Kandidaten ihre Zeugnisse zusammenstellen.
Mehr zum Thema Arbeitszeugnis finden Sie hier.
Arbeitsproben
Bei einer Arbeitsprobe kann es sich um ein „Produkt“ handeln (bspw. bei einer wissenschaftlichen Veröffentlichung) oder um die Dokumentation eines Projektes. Da eine Arbeitsprobe immer zusätzlich vom Personalentscheider geprüft werden muss und somit mit einem Mehraufwand verbunden ist, analysieren Sie vorab, ob diese wirklich wichtig ist und Ihre Qualifikation repräsentativ widerspiegelt. Achten Sie ferner bei der Darstellung darauf, dass Sie keine Rechte Dritter verletzten und Sie keine firmeninternen Daten weitergeben, die der Geheimhaltung bedürfen.
Hinweis: Als Accounting Professional sollten Sie bereits Ihren Lebenslauf als Arbeitsprobe sehen: ein gut strukturierter Lebenslauf lässt auf analytische Fähigkeiten schließen, ein ansprechendes Layout auf Präsentationskenntnisse, eine verständliche, komprimierte Darstellung auf die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen und die Zielgruppe zu beachten.
Referenzen
Können Sie ehemalige Vorgesetzte, Geschäftspartner oder Personen mit öffentlich anerkannter Autorität als Referenzen angeben, kann dies Ihre Bewerbung positiv beeinflussen. Bereits die Nennung von Referenzen schafft Vertrauen beim Leser. Fragen Sie vorher, ob diese damit einverstanden sind und stimmen Sie ab, was über Sie geäußert werden soll, damit Ihre gesamte Bewerbung stimmig bleibt.
Erwähnen Sie (auf einem Extrablatt mit dem Titel „Referenzen“) neben den Kontaktdaten die Position und Funktion des Fürsprechers und in welchem Zusammenhang Sie den Referenzgeber wie lange kennen.